Aktuell

 

zone contemporaine, olivier fahrni, Bern
KEIN SCHRITT ZURÜCK
15. April bis 1. Juli 2016
zonecontemporaine.ch

ART Karlsruhe, Skulpturenplatz
Galerie Georg Nothelfer, Berlin
Linde Hollinger, Ladenburg
18. – 21. 2. 2016

Die Künstlerin Madeleine Dietz ist mit ihren Arbeiten dafür bekannt, dass sie Erde und Stahl in ein derartiges Verhältnis bringt, dass die Erde als organisches Material vom Stahl als artifiziellem Element gerahmt und gehalten wird. Damit repräsentiert der Stahl das stabile Element, während die Erde eher für Fragilität steht. In ihren neuen Arbeiten erweitert Madeleine Dietz nun die Fragilität zumindest scheinbar auf das Element des Stahls. Sie schichtet Stahlplatten, wie ehedem die Erdstücke, zu einem Gebilde, das nun fragmentarische Züge bekommt. Der Stahl behält so zwar seinen konstruktiven Charakter, aber er wirkt nun vorläufig, nicht mehr endgültig. Das Ganze wird zu einem Objekt, das Entwurfscharakter hat, jederzeit sich verändernden Gegebenheiten anpassbar. Im Kontext der früheren Arbeiten von Dietz, die vom Ruinösen und vom Vergänglichen sprechen, tritt nun das Element des Transitorischen hervor. Begreift man solche Kunst als Metapher, dann verweist sie auf einen Vorgang, den Ernst Bloch in seiner berühmten Sequenz der „Philosophie der Hoffnung“ so beschrieben hat: „Der Mensch lebt noch überall in der Vorgeschichte, ja alles und jedes steht noch vor Erschaffung der Welt, als einer rechten. Die wirkliche Genesis ist nicht am Anfang, sondern am Ende … Die Wurzel der Geschichte aber ist der arbeitende, schaffende, die Gegebenheiten umbildende und überholende Mensch. Hat er sich erfasst und das Seine ohne Entäußerung und Entfremdung in realer Demokratie begründet, so entsteht in der Welt etwas, das allen in die Kindheit scheint und worin noch niemand war: Heimat.“
Text A. Mertin


Galerie Sonja Roesch, Houston TX
9. Januar – 27. Februar 2016

EARTHWORKS
Mario Reis, Madeleine Dietz, Perla Krauze
gallerysonjaroesch.com

Galerie C. Grimaldis, Baltimore
11.- 14. Februar 2016
Palm Springs Fine Art Fair
Chul Hyun Ahn, Madeleine Dietz, John Ruppert, Joan Waltemath
www.cgrimaldisgallery.com


Galerie Linde Hollinger, Ladenburg

19. Sept. – 24. Oktober 2015
Eröffnung 19. Sept.,  16 Uhr
LICHT – BEWEGUNG – RAUM
Anne Blanchet, Anne Böhnke, Madeleine Dietz, Michael Reiter
Wandobjekte, Skulpturen, Installationen
www.galerielindehollinger.de

Landesgartenschau Landau 2015

Altar, Ambo und Taufe für den Kirchlichen Pavillon der Landesgartenschau Landau/Pfalz 2015
Pavillon: bayer-uhlig Architekten BDA, Kaiserslautern
www.himmelgruen-landau.de

Früher haben auf dem jetzigen Gartenschaugelände Menschen gewohnt und gearbeitet.
Nachdem klar war, dass für die Landesgartenschau Gebäude abgerissen werden mussten, habe ich vor Ort früher in Gebrauch befindliche Bodenfliesen, Dachziegel, Backsteine, Natursteine oder Zementsteine, gesammelt und aufbewahrt. Verschiedene Steine mit konkreter Geschichte deren Bruchstellen und Kanten in der Kombination eine unregelmäßige Form ergeben, wurden in die Objekte eingesetzt.
Zum Tor Landau II : Tore sind bis in die Gegenwart – wo sie zumindest als Stadttore längst Geschichte geworden sind – dennoch immer noch Übergangsorte, an die sich Erinnerungen knüpfen.

Hamburg Völkerkundemuseum

Beyond melancholia. Sammlung Reinking
Museum für Völkerkunde  1
15.6. – 28.9. 2014

Der erste Teil der Ausstellungsreihe präsentiert neben den Objekten aus dem Museum für Völkerkunde Werke von Banksy, Boxi, Madeleine Dietz, Terence Koh, Os Gemeos, Mirko Reisser (DAIM), Michael Schmeichel und Dimitris Tzamouranis.

 

Rothenbaumchaussee 64
20148 Hamburg

Kulturzentrum bei den Minoriten, Graz

9. März – 9. Juni 2013
Seelenwäsche
Kulturzentrum bei den Minoriten
Mariahilferplatz 3,1
8020 Graz
T: +43/316/711133 29
www.kultuM.at
Lena Knilli, NINA Kovacheva, Till Velten, Julia Krahn, ILA, Amadeus Regucera – mit Claudia Schink, Ronald Kodritsch, Peggy und Thomas Henke, Madeleine Dietz,  Johanes Zechner – kuratiert von Johannes Rauchenberger